Background:
Web 2.0: Anwendungen für den Internet-Shop
Tim Berners-Lee, Begründer des WWW und Erfinder der Hypertext Markup Language – kurz HTML – sagte über den Begriff Web 2.0 in einem IBM-Podcast, er halte Web 2.0 für einen „Jargonausdruck, von dem niemand weiß, was er wirklich bedeutet.“

Ein Blick auf konkrete Beispiele soll die Bedeutung näher bringen. Den Begriff „Web 2.0“ theoretisch zu definieren, scheint schwierig, finden sich doch unterschiedlichste Erläuterungen in vielfältigsten Abhandlungen. Um eine Vorstellung der einzelnen Funktionen zu erhalten, eignet sich ein Blick auf Anwendungen, die der D&G-Internet-Shop – entwickelt und gehostet von der Websale AG – zur Verfügung stellt. So ermöglichen zum Beispiel 360°- Bilder in modernen Shop-Umgebungen heute eine „Rundum“-Darstellung von Produkten und erlauben so dem Käufer eine eingehende visuelle Prüfung des jeweiligen Artikels.
Die Verwendung von Podcasts hilft, spezielle Produkteigenschaften zu erklären und Verkaufsargumente über ein weiteres Medium zu transportieren. Besonders im Textilbereich ist ein Figurator eine interessante Funktion für experimentierfreudige Kunden – eine Art virtuelle Schaufensterpuppe, die genau das anzieht, was der Kunde gerade sehen will. Eine weitere Anwendung ist das sogenannte Bought-together. Eine Warenkorb- Analyse ermittelt hierbei in Echtzeit Cross-Selling-Empfehlungen auf Basis tatsächlicher Käufe anderer Kunden.
Ein wesentliches Charakteristikum für Web 2.0-Funktionalitäten ist die Interaktion mit dem Kunden. Im D&G-Internet-Shop stehen hierfür verschiedene Möglichkeiten bereit, wie zum Beispiel das Veröffentlichen von Artikelbewertungen anderer Käufer, das Beantworten von Produktfragen direkt per E-Mail oder im Live-Chat, die Verwaltung von Wunschlisten – vergleichbar mit dem guten alten „Hochzeitstisch“ aus Offline-Zeiten u.v.m.
Nicht spektakulär aber genial ist der Order-Now-Service, ein Angebot, den Kunden zu informieren, sobald derzeit vergriffene Ware wieder lieferbar ist. Als Reminiszens an das Katalog- Zeitalter kann auch ein Blätterkatalog integriert werden, um vor allem etwas konservativere Kundensegmente im Online-Shop anzusprechen. Dem zunehmenden Wunsch der Käufer nach Individualisierung lässt sich im Internethandel auch durch individuell gestaltbare Produkte begegnen, die beispielsweise mit Motiven des Kunden bedruckt, bestickt oder beflockt werden. Die Vorlage dafür lädt der Kunde noch während des Bestellvorgangs selbst hoch. Hierfür ist im D&G-Internet-Shop eigens ein Upload-Modul integrierbar.
Besonders ärgerlich ist es, wenn ein Kunde zwar den gewünschten Internet-Shop gefunden hat, sich dort aber nicht zurechtfindet. Hier helfen intelligente und fehlertolerante Suchsysteme (factfinder, celebros,…), die trotz Schreibfehler zuverlässig Ergebnisse liefern oder verwandte Produkte vorschlagen. Eine andere Möglichkeit, mehr Besucher auf seine Seite zu ziehen, ist der Einsatz von Affiliate-Programmen wie Zanox, Adbutler oder Affilinet, bei denen Partnerunternehmen belohnt werden, die Anzeigen und Banner für einen Shop in ihrem eigenen Internet- Auftritt platzieren. Für die weitergeleiteten Kontakte bzw. die daraus generierten Umsätze wird dann eine Provision fällig. Was genau nun Web 2.0 bedeuten mag – verkaufsfördernd sind diese Funktionalitäten auf jeden Fall und helfen dem Versender, sich von der Masse an Internet-Shops abzuheben.



