Background:
Die erfolgreiche Anwendungs-Migration
Flexible Payment-Lösungen, Scoringmodelle, Data Mining, 1to1 – Marketing, SOA, Demand forecast, Web 2.0 und Pick by Voice oder Light – jeden Tag erreichen neue Schlagwörter das Ohr eines Versender und mit jedem Tag wächst die Verunsicherung, ob seine bisherigen Systeme und Prozesse all diesen (neuen) Anforderungen genügen. Aber auch historisch gewachsene IT-Landschaften oder Verschmelzungen von Systemwelten, die durch Fusionen von Unternehmen entstehen, werfen für den Versandhändler vielfache Problematiken auf.

Es kommt also der Zeitpunkt, zu dem sich ein Versandhändler mit seinen IT-Systemen auseinandersetzen muss. Für Großunternehmen, die ganze Heerscharen von IT– Mitarbeitern beschäftigen, ein vielleicht permanenter und logischer Prozess. Betrachten wir aber den Versender, der mit seinen durchschnittlich 19 Mitarbeitern ein Volumen von 4,37 Mio. Euro erfolgreich mit seinem Spezialsortiment umsetzt und bei dem sich keine klangvollen Namen wie „IT-Projektleiter“ oder „System-Spezialist“ auf der Gehaltsliste finden.
Es beginnt der Prozess der System- und Anbieterauswahl, der mit der Erstellung eines Lastenheftes (was eher die Ausnahme ist und oftmals nur dann zum Einsatz kommt, wenn die Hilfe eines Beraters genutzt wird) oder durch Ausschüttung von Gedankengut direkt beim System-Anbieter gestartet wird. Dabei werden in der Regel die klassischen Prozesse im Versandhandel, wie die Bereiche Einkauf, Adressverwaltung, Auftragsannahme, Logistik und Debitorenbuchhaltung durchgesprochen. Am Ende eines solchen Prozesses stehen dann die Kosten einer Umstellung und nicht selten ist es die Zahl am Ende eines Angebotes, die auch entscheidend für die Wahl einer Lösung ist.
Doch Hand aufs Herz: Jeder der etablierten Software-Anbieter wird in der Lage sein, ein System zu verkaufen, welches die Grundfunktionalitäten einer Versandhandelslösung abdeckt. Viel wichtiger sind aber ganz andere Parameter, denn die Entscheidung für oder gegen ein System sollte nicht ausschließlich von dem Faktor „Kosten“ abhängig gemacht werden.
Wir möchten deshalb eine Hilfestellung für die Auswahl eines geeigneten Partners und seiner jeweiligen Lösung aufzeigen:



